
Die Wahrheit über Schläger aus 100 % Kohlenstofffaser
Seien wir ehrlich: Die meisten Schläger bestehen aus einer Mischung verschiedener Materialien – etwas Glasfaser hier, etwas Harz da. Doch ein Schläger aus 100 % Kohlenstofffaser? Das ist etwas ganz Besonderes. Wir haben alle Füllstoffe entfernt, um einen Schläger zu erstellen, der unglaublich leicht ist – aber dennoch sehr widerstandsfähig in der Hand liegt.
Warum Kohlenstoff wichtig ist
Der Trick bei solchen Schlägern besteht darin, die Fasern in bestimmten Richtungen anzuordnen, damit man genau kontrollieren kann, wo der Schläger eingreift. Wenn man beim Schießen nach vorne lehnt, spannt sich der Schläger wie eine Feder. Da es sich um reinen Kohlenstoff handelt, kehrt der Schläger viel schneller in seine ursprüngliche Position zurück als ein billigerer Kunststoffschläger. Man kann diese Energieübertragung tatsächlich spüren. Der Schläger bewegt nicht nur den Puck – er schießt ihn regelrecht weg.
Handhabung und Gefühl
Da wir die schweren Zusatzstoffe beseitigt haben, ändert sich das Gleichgewicht des Schlägers. Er fühlt sich leicht an. Die Hände können schneller bewegt werden, man kann schneller reagieren – und man muss am Ende einer langen Spielzeit keinen schweren Holzschläger mehr mit sich herumschleppen. Dieser Schläger ist für Spieler geeignet, die einen Schläger wollen, der sofort reagiert, sobald sie den Puck berühren.
Der Nachteil
Es gibt jedoch einen Nachteil: Reiner Kohlenstoff ist steif. Er ist zwar kraftvoll, aber nicht besonders widerstandsfähig. Während eine Glasfasermischung unter Belastung brechen oder verformen kann, bricht reiner Kohlenstoff eher. Wenn man einen heftigen Schlag bekommt, ist es wahrscheinlicher, dass der Schläger zerbricht, anstatt sich zu verbiegen. Man tauscht also etwas an Widerstandsfähigkeit gegen pure, ungebremste Kraft ein.
Vorteile
Einer der größten Vorteile ist das Fehlen von „Störungen“. Es gibt keine seltsamen Vibrationen, die die Kraft des Schlägers mindern würden. Zudem sind die Wände der Schlägerblätter fest ausgeführt. Dadurch verformt sich das Schlägerblatt nicht, wenn man viel Kraft auf den Schuss ausübt. Der Puck fliegt genau dorthin, wohin man will. Es handelt sich dabei um eine gerade Linie der Kraft von der Hand bis zum Netz.