
Lassen Sie uns über 50-mm-starke Kohlenstofffaserröhren sprechen.
Falls Sie sich für eine 50-mm-starke Kohlenstofffaserröhre interessieren, wissen Sie wahrscheinlich bereits, was wichtig ist: Man möchte etwas, das äußerst steif ist – aber zugleich ein minimaleres Gewicht hat. Stahl und Aluminium können da nicht mithalten. Wir fertigen diese Röhren aus Fasern mit hohem Modul her, die in Epoxidharz eingebettet werden. Die 50-mm-Breite sorgt dafür, dass die Röhre eine starke Querschnittsstruktur hat, die eine Verformung verhindert.
Ausgewogenheit zwischen Festigkeit und Gewicht
Die Leistungsfähigkeit dieser Röhren hängt von der Dicke der Wand sowie von der Anordnung der Fasern ab. Üblicherweise verwenden wir Längsfasern im 0°-Winkel, um eine hohe axiale Festigkeit zu erzielen, sowie Fasern im Winkel von ±45°, um zu verhindern, dass die Röhre unter Druck verdreht wird.
Dicke Wände bedeuten einen höheren Trägheitsmoment – das bedeutet einfach, dass die Röhre nicht verbiegt, wenn sie belastet wird. Doch Vorsicht: Wenn man die Wände zu dünn macht, um ein paar Gramm zu sparen, kann die Röhre zusammenbrechen oder eingedrückt werden, sobald sie in einen Halter eingespannt wird.
Stabilität, auf die man sich verlassen kann
Eines der Vorteile von Kohlenstofffasern ist, dass sie bei Temperaturänderungen nicht reagieren. Während Metalle sich dehnen und zusammenziehen, bleiben diese Röhren stabil. Egal ob es im Januar extrem kalt oder im Juli extrem heiß ist – die Maße der Röhren bleiben konstant.
Außerdem sind sie praktisch resistent gegen schädliche Einflüsse. Man muss sich keine Sorgen um Rost machen wie bei Stahl oder um unerwünschte Verfärbungen wie bei Aluminium. Die Röhren halten einfach stand.
Die Nachteile (denn nichts ist perfekt)
Das Schneiden und Bohren mit Standard-Werkzeugen ist zwar möglich, doch man muss besonders auf den Staub achten. Kohlenstoffstaub ist leitfähig – wenn dieser Staub in die CNC-Steuerungen oder elektrischen Komponenten gerät, kann das zu Kurzschlüssen führen. Glauben Sie mir: Man braucht unbedingt einen Staubsauger direkt am Ort des Einsatzes.
Außerdem sollten Sie beachten, dass diese Röhren zwar steif sind, aber nicht so widerstandsfähig wie Stahlrohre. Bei einem starken Aufprall können sie zerbrechen. Denken Sie daran, wenn Sie die Befestigungselemente entwerfen – geben Sie dem Material etwas Spielraum, damit es keine Spannungen an den Bohrstellen gibt.