
Die richtige Wärmequelle: Warum wir Kohlenstofffasern für Tiere verwenden
Wenn es darum geht, Tiere warm zu halten, ist nicht jede Art von Wärme gleich gut geeignet. Die meisten Menschen sind an die alten Halogenröhren mit Wolframfilarmen gewöhnt. Sie funktionieren zwar, doch ihre Wirkung ist eher begrenzt.
Wir gehen anders vor: Wir verwenden Heizelemente aus Kohlenstofffasern, die in einer Quarzhülle untergebracht sind. Das klingt technisch kompliziert, doch das Ergebnis ist einfach – die Wärme wird auf eine andere Weise verteilt.
Es geht darum, die Wärme ins Gewebe zu bringen – nicht nur auf die Haut.
Physikalisch gesehen wird die Oberfläche des Wolframs extrem heiß, was sich wie ein stechender Schmerz anfühlt. Kohlenstofffasern hingegen bleiben außen etwas kühler, strahlen aber starkes Infrarotlicht ab. Diese Art von Wärme bleibt nicht nur auf der Haut, sondern dringt tief in die Muskeln und Gewebe ein – dadurch erhalten die Tiere eine konstante, tiefe Wärme.
Wir passen die Leistung sowie die Länge der Lampen entsprechend an, damit die Wärmeintensität genau richtig ist. Wenn man mehr Leistung in eine kürzere Lampe steckt, wird die Wärmeintensität erhöht. Man sollte jedoch darauf achten, dass die Lampen nicht zu nahe am Tier angebracht werden – sonst besteht die Gefahr von Verbrennungen der Haut.
Entwickelt für die Herausforderungen auf dem Bauernhof
Wir verwenden Quarzscheibe, weil sie bei starken Temperaturschwankungen nicht zerbricht. Zudem schützt sie das Kohlenstoffmaterial vor Sauerstoff – dadurch verbrennt die Lampe nicht sofort, sobald man den Schalter betätigt.
Außerdem verwenden wir Standard-Anschlüsse vom Typ R7 und SK15. Warum? Weil niemand seine Zeit damit verbringen möchte, spezielle Adapter zu suchen. Diese Anschlüsse passen einfach in die meisten Industrieanschlüsse.
Kohlenstofffasern sind außerdem widerstandsfähiger als die dünnen Wolframdrähte. Auf dem Bauernhof gibt es viele Erschütterungen – diese Lampen können diesen Bedingungen standhalten und weiterhin leuchten.
Ein paar Dinge, auf die man achten muss
Diese Lampen erhitzen sich sehr schnell. Doch es gibt einen Nachteil: Die Quarzscheibe wird dabei extrem heiß. Man muss sicherstellen, dass die Befestigungsrahmen der Hitze standhalten können – und vor allem, dass die Tiere die Lampe nicht berühren können.
Außerdem sollte man in engen Räumen vorsichtig sein – wenn man die Leistung erhöht, wird die Luft im Raum schnell warm. Am besten verwendet man dazu einen Thermostaten, damit man nicht versehentlich den Raum in einen Ofen verwandelt.