
Lassen Sie uns über Infrarotheizer aus Kohlenstofffaser sprechen.
Im Grunde genommen fließt ein elektrischer Strom durch einen Kohlenstofffaserfilament – dadurch entsteht intensives Infrarotstrahlung. Diese Heizer sind viel widerstandsfähiger als alte Metalllegierungen. Kohlenstofffaser verformt sich nicht, wenn es sehr heiß wird – deshalb verwenden wir sie, um die gewünschte Temperatur viel schneller zu erreichen als mit herkömmlichen Quarz- oder Keramikheizern.
Der Schlüssel zum Erfolg: Leistungsdichte
Im Inneren des Heizers befindet sich eine Struktur aus Kohlenstofffaser. Dank dieser Bauweise können wir eine hohe Leistung in einem kleinen Raum unterbringen.
Beim Auswahl eines Heizers kommt es darauf an, ein Gleichgewicht zwischen Spannung und Leistungsdichte zu finden. Wenn man eine hohe Spannung verwendet, muss man sich weniger um den Stromverbrauch kümmern. Dadurch können längere Heizelemente verwendet werden, ohne dass die Spannung mitten im Betrieb plötzlich abnimmt.
Die Wärmeentwicklung erfolgt dabei in mittellangen Wellenlängen. Anstatt nur die Oberfläche des Materials zu erwärmen, dringt die Energie tief in das Material ein. Das ist eine effektive Wärmeübertragung – ohne Zwischenstationen.
Wie wir die Heizer herstellen
Wir versiegeln das Kohlenstofffaserfilament in einer Hülle aus hochreinem Quarz. Warum? Weil Sauerstoff bei diesen Temperaturen das Kohlenstoffmaterial sofort zerstören würde.
Außerdem achten wir sehr auf die Anschlüsse am Ende des Heizers. Es muss eine feste Verbindung geben – eine lockere Verbindung führt zu Problemen: Es entstehen heiße Punkte, die die Verkabelung schädigen oder die Quarzhülle beschädigen können. Das möchte man sicherlich nicht am Dienstagmorgen erleben.
Manchmal fügen wir auch eine spezielle Schicht hinzu, um die Art und Weise der Wärmeabgabe zu beeinflussen. Das ist jedoch ein Kompromiss: Die Schicht hilft dabei, bestimmte Kunststoffe besser zu erwärmen – doch die Lampe wirkt dadurch nicht mehr so hell.
Praktische Anwendung
Wenn man PET-Produkte herstellt, sind diese Heizer eine große Hilfe. Sie verkürzen die Produktionszeiten, denn sie verschwenden keinen Zeit mit dem Erwärmen der Luft um das Produkt herum. Man kann sie einfach direkt mit den PID-Steuerungen verbinden – und schon funktioniert alles.
Ein kleiner Tipp: Halten Sie die Reflektoren sauber. Eine hohe Leistungsdichte ist zwar gut – aber wenn die Reflektoren zerkratzt oder verschmutzt sind, geht ein großer Teil der Energie verloren. Dadurch müssen die Heizelemente härter arbeiten und werden heißer – was ihre Lebensdauer verringert.
Halten Sie die Reflektoren sauber – dann halten die Heizer länger.