
Die richtigen keramischen Steckdosen für Ihre Sulfet-IR-Lampen auswählen
Wenn Sie bereits Erfahrung im Wartung von Sulfet-Rotationsdruckmaschinen haben, wissen Sie sicherlich, womit man es zu tun hat. Der Punkt, an dem die Energie auf die IR-Lampe trifft, ist fast immer der Ort, an dem Probleme auftreten.
Der Einsatz einer Standard-Plastikhülle ist in diesem Fall ein Fehler – das führt unweigerlich zu Problemen. Man benötigt eine keramische Steckdose, die der hohen Hitze standhalten kann, die diese Kurzwellenemittenten erzeugen.
Warum Keramik?
Wir verwenden hochwertige Aluminiumoxid-Keramik aus einem einfachen Grund: Sie dehnt sich nicht aus und schmilzt auch nicht. In einer Rotationsanlage liegt die Lampe direkt neben dem Substrat. Dadurch entsteht ein „Hitzeeffekt“, der billigere Materialien zerstören würde. Keramik bleibt hingegen fest und sorgt dafür, dass die Elektrizität dort bleibt, wo sie hingehört – auch dann, wenn die Luft um sie herum extrem heiß ist. Wenn man hier spart, wird die Steckdose irgendwann reißen, und man muss mit Spannungsabfällen oder sogar einem Vollausfall der Lampe rechnen. Das ist sicherlich keine angenehme Situation.
Die richtige Passform gewährleisten
Diese Steckdosen sind als Ersatzteile konzipiert, doch das eigentliche Geheimnis liegt in der Kontaktspannung. Es handelt sich dabei um ein Gleichgewicht: Wenn der Halt am Lampenpin zu locker ist, entstehen Hotspots am Kontaktpunkt. Ist der Halt jedoch zu fest, kann die Quarzkapsel beim Einbau beschädigt werden. Wir haben diese Steckdosen so abgestimmt, dass sie auch bei hohen Strömen funktionieren – ohne dass es zu Spannungsabfällen kommt.
Ein Hinweis
Keramik ist steif – sie gibt keinen Spielraum. Im Gegensatz zu Plastik kann sie sich nicht biegen, um einer Fehlmontage gerecht zu werden. Sie müssen sicherstellen, dass die Befestigungselemente perfekt ausgerichtet sind, bevor Sie mit dem Verkabeln beginnen. Wenn Sie versuchen, eine falsch positionierte Steckdose einzubauen, wird sie einfach brechen. So einfach ist das.
Noch ein Tipp für die Betreiber dieser Maschinen: Gewöhnen Sie sich daran, alle sechs Monate die Verbindungsstellen auf Oxidation zu überprüfen. Solche Temperaturen können Metall zerstören. Eine schnelle Reinigung sowie eine feste Verbindung sorgen dafür, dass die Steckdose nicht zum Schwachpunkt in Ihrer Anlage wird.